16.09.2026 - Waldbrände
Es war mal wieder aktuell, auf dieses Thema hinzuweisen. Diesmal brannte zwar nicht der Amazonas, aber dafür etliche Regionen in Europa. Waldbrände sind zwar etwas natürliches, aber in dieser Häufung definitiv nicht. Im Nachhinein stellte sich sogar heraus, daß in diesem Jahr weltweit die wenigsten Waldbrände stattgefunden haben.
Schauen wir uns die Brände in Südamerika an, werden wir schnell feststellen, daß weit über 90% davon mutwillig gelegt wurden. Wir haben es am eigenen Leib erlebt, daß ein relativ natürlicher Busch oder "Wald" einfach nicht brennen will, da muß man nachhelfen. Laub und Knüppelholz gehen bei einem gesunden Boden schnell in einen Fäulnisprozeß über, der eine Feuchtigkeit erzeugt und ein CO2-Niveau in der unmittelbaren Umgebung (CO2 ist schwerer als Luft), welches jeglichem Feuer den Atem raubt.
Aber schauen wir doch mal genauer hin. Selbst Trump erklärt, man müsse die "Wälder" beräumen, um Feuer zu verhindern. Leider ist unsere Wald-ist-Leben-Seite zur Zeit nicht online, da haben wir uns mit den Begrifflichkeiten eingehend beschäftigt.
Alles, wovon hier gesprochen wird, ist definitiv kein Wald. Es ist eine Baumplantage, die im besten Fall einige wenige Jahre sich selbst überlassen wurde. Um einen Wald neu entstehen zu lassen, bedarf es aber locker hundert Jahre. Also haben mal wieder alle recht. Das Knüppelholz kann nicht schnell genug verrotten, da es an den notwendigen Pilzen und Mikroorganismen fehlt. Es ist also kein Wald, sondern ein aufgelassener Forst und um den muß man sich natürlich die nächsten hundert Jahre kümmern. - Oder lieber nicht, denn sonst wird es nie ein Wald.
Was brannte denn nun in Europa? Ganz einfach, Baumplantagen und renaturierte Forstanlagen. Oft sind es Monokulturen, am besten aus Fichten und Tannen, die brennen nicht, die explodieren von Wipfel zu Wipfel - da hat das Totholz wenig mitzureden. Egal, um was es sich handelt, eine Selbstentzündung ist äußerst unwahrscheinlich in Europa. Früher war es die achtlos weggeworfene Zigarrettenkippe, oder die verlorene Brille, heute ist es viel einfacher, denn die Brände werden mutwillig gelegt. Die entsprechenden Brandbeschleuniger werden an geeigneten Stellen zuvor platziert und schon lodert ein herrlich Feuer. Die Klimahysteriker können endlich jubeln, denn es wird ja deutlich wärmer im Brandgebiet.
Ganz im Ernst, würde man eine echte Statistik erstellen, käme man auf folgendes Ergebnis: Selbstentzündung = 0%, Fahrlässigkeit ca. 5-maximal 10%, Brandstiftung weit über 90%.
Eine ähnliche Bilanz gilt auch hier, denn ein Regenwald will einfach nicht brennen, da muß man schon kräftig nachhelfen. Wie gesagt, wir haben es selbst erlebt. Ein Flächenbrand der Grasfläche läuft sich im Gebüsch tot. Und das Gebüsch ist weder sehr alt, noch von uns beräumt.

